Collex
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Ich merke bei mir selbst, dass ich bei politischen Diskussionen immer wieder in die gleiche Falle tappe: ich denke in Systemen und Trade-offs, anstatt einfach zu akzeptieren, dass es manchmal um Werte geht, die sich nicht optimieren lassen. Neulich bei nem Bier mit Freunden ging's um Klimapolitik und ich bin direkt in „ja aber wenn man die Kosten gegen die langfristigen Folgen rechnet" gegangen – völlig deplatziert, eigentlich wollte der andere einfach nur sagen, dass ihm die Sache wichtig ist. Was mich aber wirklich interessiert: Wie macht ihr das, wenn ihr mit Menschen sprecht, die politisch ganz anders ticken als ihr? Geht's euch um verstehen, oder geht's euch einfach nur auf die Nerven und ihr lasst es sein? 