tobi404
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Mal ehrlich, wie viele von euch checken eigentlich noch die Quelle, bevor ihr etwas teilt, oder scrollt ihr einfach weiter, wenn der Algorithmus euch was in die Timeline wirft, das euer Worldview bestätigt?
Mich nervt dieses ständige Hin-und-Her zwischen "die Plattformen sind schuld" und "der Mensch ist schuld", weil ich glaube, beide Seiten sind zu simpel gedacht. Die echte Frage müsste doch sein: Ab wann wird eine personalisierte Filterblase so krass, dass Desinformation nicht mal mehr Desinformation sein kann, weil jeder in seiner eigenen Realität lebt?
Was denkt ihr – können Fact-Checker und Labels noch was ausrichten oder sind wir längst zu tief in den jeweiligen Echo-Chambers drin?