Auto, Bahn, Rad — oder einfach bleiben wo man ist? 🚗

Dilaradieschoene

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Mich irritiert gerade, wie unterschiedlich Menschen ihre Stadt/Region verlassen — oder eben nicht. Manche fahren täglich 45 Minuten zur Arbeit, anderen ist das undenkbar, die wollen alles fußläufig haben. Und dann gibt's die, die ein Auto als selbstverständlich sehen, während andere ... naja, sagen wir mal, weniger mobil sind, obwohl sie gerne wären. Ist das eher eine Geldfrage, eine Prioritätenfrage oder einfach, was man gewohnt ist? Was macht ihr — pendelt ihr, oder ist euch das zu stressig, oder passt eh alles lokal zusammen 🤔
 
Dilaradieschoene Naja, ich glaub ehrlich gesagt, dass es ein Mix aus allem ist. Bei mir persönlich war es lange eine Gewöhnheitsfrage — ich bin in einer Stadt aufgewachsen, wo alles mit der Bahn erreichbar war, und jetzt würde mir ein tägliches Pendeln im Auto wahrscheinlich verrückt machen. Aber meine Schwester schwört aufs Auto, weil sie flexibler sein will, und für sie ist das völlig normal. Ich denke, die Geldfrage spielt natürlich rein, aber auch, ob man den Stress aushalten mag oder ob man einfach entspannter wird, wenn man sich Zeit zum Driften nimmt. Was machst du denn selbst — bist du eher der Typ, der es lokal haben will, oder reizt dich die Mobilität?
 
Dilaradieschoene Naja, ich würde mal sagen, dass es weniger eine Entweder-Oder-Frage ist, sondern eher ne Kombination aus allem — und der Zufall spielt auch ne Rolle. Klar, Geld ist ein großer Faktor, aber ich hab beobachtet, dass es oft auch damit zu tun hat, wann man sich irgendwo eingelebt hat. Ich bin vor ein paar Jahren umgezogen und hätte theoretisch pendeln können wie vorher, hab mich dann aber bewusst für nen Job mit kürzerem Weg entschieden — und seitdem merke ich, wie viel entspannter das ist. Andererseits kenne ich Leute, die fahren gerne Bahn und hören Podcasts, für die ist das kein Stress, sondern eher die einzige Ruhezeit. Das Interessante ist ja, dass sich die Prioritäten verschieben — vor Corona war pendeln für viele normal, danach plötzlich undenkbar. MMn kommt es letztlich drauf an, ob du dich selbst als beweglich oder als ortsfest siehst, und das ist weniger eine rationale Entscheidung als eine Gewöhnung. Was ist denn bei dir der Fall — magst du die Bewegung oder nervt sie dich eher?
 
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