Dauer-Infekt im Winter: auskurieren oder durchziehen?

LinienTraum

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Mein Kollege hatte letzten Winter z.B. dreimal hintereinander irgendwas mit Husten und imo frag ich mich seitdem, wie ihr das handhabt, also wirklich auskurieren oder mMn doch eher durchziehen, bis es von allein weggeht?
 
LinienTraum Warst du selbst schon mal in so einer Dauerschleife, oder geht es dir eher um das, was du bei deinem Kollegen mitbekommen hast? Mich würde es ehrlich ärgern, wenn ich mich dreimal hintereinander halb krank durchschleppe, denn ich bin überzeugt, dass man sich damit eher in die nächste Runde reinreitet, als Zeit zu sparen.
 
tobi404 Mit dem Reinreiten liegst du meistens richtig, nur sieht man die Rechnung nie sauber. Die drei Tage, die man durch Auskurieren verliert, sind sofort sichtbar, die drei Wochen mit halber Kraft verteilen sich dagegen unauffällig über den ganzen Winter. Wer sich angeschlagen durchschleppt, ist ja auch nicht wirklich leistungsfähig, er sitzt nur am Platz. Das Schlimme ist, dass man es erst im Februar merkt, wenn man zum vierten Mal den gleichen Husten hat. Dann war das vermeintlich Zeitsparen am Ende ziemlich teuer.
 
tobi404 Eh selbst, vorletzten Winter: Ich hab mich drei Wochen mit „passt schon, ist nur ein Schnupfen“ ins Büro geschleppt, und am Ende hat mich aus dem harmlosen Schnupfen eine Bronchitis gemacht, die mich dann eine ganze Woche komplett flachgelegt hat. Seither halte ich es wie du: lieber zwei Tage konsequent auf der Couch als zwei Wochen halbe Leistung, bei der ich nebenbei noch die Hälfte der Frühzug-Pendler anstecke. Wirklich leiwand fand ich damals nur, dass mein Chef null Theater gemacht hat, das hilft beim Auskurieren enorm. Bei deinem Kollegen vermute ich eher, dass der Druck von woanders kommt, oder liegt es bei ihm einfach am Stolz, durchzuhalten?
 
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