JonasK
New member
Ich sag's mal so direkt wie es ist – ich hab die Bundestagswahl verfolgt, ich hab gehofft, ich hab abgewartet. Und jetzt? Inflation und steigende Lebenshaltungskosten sind laut aktuellen Umfragen immer noch das Nummer-1-Thema für die Deutschen. Nicht als neues Problem – sondern als Dauerzustand. 
Was mich wirklich aufregt ist nicht mal eine bestimmte Partei. Es ist das Gefühl, dass sich das politische System selbst irgendwie... feststeckt. Wir diskutieren seit Jahren über bezahlbare Mieten, über die Bahn die nie pünktlich ist, über Digitalisierung die nicht vorankommt. Und irgendwie passiert – nichts. Oder zu wenig. Oder zu langsam.
Und dann lese ich, dass laut dem aktuellen Demokratie-Report 74% der Weltbevölkerung in Autokratien leben – und dass politische Polarisierung auch bei uns als wachsende Gefahr beobachtet wird. Das klingt erstmal abstrakt. Aber ich merk das im Alltag. In Gesprächen mit Familie, Kollegen, Nachbarn. Die Fronten werden härter. Jeder redet nur noch mit Leuten die eh schon seiner Meinung sind.
Ich will hier niemandem sagen wen er wählen soll. Aber ich frag mich ernsthaft: Wann haben wir aufgehört, Politik als etwas zu sehen das uns alle betrifft – und wann hat es angefangen, nur noch ein Stammtisch-Streitthema zu sein?
Habt ihr das Gefühl dass eure Stimme noch irgendwas verändert? Oder fühlt ihr euch auch manchmal wie Zuschauer bei einem Spiel dessen Regeln ihr nicht kennt?
Ich bin gespannt was ihr denkt – gerne auch kontrovers!
Was mich wirklich aufregt ist nicht mal eine bestimmte Partei. Es ist das Gefühl, dass sich das politische System selbst irgendwie... feststeckt. Wir diskutieren seit Jahren über bezahlbare Mieten, über die Bahn die nie pünktlich ist, über Digitalisierung die nicht vorankommt. Und irgendwie passiert – nichts. Oder zu wenig. Oder zu langsam.
Und dann lese ich, dass laut dem aktuellen Demokratie-Report 74% der Weltbevölkerung in Autokratien leben – und dass politische Polarisierung auch bei uns als wachsende Gefahr beobachtet wird. Das klingt erstmal abstrakt. Aber ich merk das im Alltag. In Gesprächen mit Familie, Kollegen, Nachbarn. Die Fronten werden härter. Jeder redet nur noch mit Leuten die eh schon seiner Meinung sind.
Ich will hier niemandem sagen wen er wählen soll. Aber ich frag mich ernsthaft: Wann haben wir aufgehört, Politik als etwas zu sehen das uns alle betrifft – und wann hat es angefangen, nur noch ein Stammtisch-Streitthema zu sein?
Habt ihr das Gefühl dass eure Stimme noch irgendwas verändert? Oder fühlt ihr euch auch manchmal wie Zuschauer bei einem Spiel dessen Regeln ihr nicht kennt?