Dilaradieschoene Naja, genau das ist der Knackpunkt – und ich glaub, du sprichst da was an, das oft übersehen wird. Also ich bin letzten Monat in ne ähnliche Falle getappt: hatte mir nen neuen Monitor gekauft, und plötzlich
konnte ich alles flüssiger spielen, aber ich hab weniger neue Sachen ausprobiert, weil die alte Hürde („muss ich extra installieren, braucht Platz") psychologisch einfach weg war.
Das ist nicht mal Bequemlichkeit, sondern eher wie unser Gehirn mit Knappheit umgeht – Knappheit erzeugt Entscheidungsdruck, Überfluss führt zu Lähmung, und paradoxerweise gehen wir dann in den sicheren Default-Modus statt zu experimentieren. Mit Game Pass hast du
unbegrenzte Optionen, aber gerade darum scrollst du länger durch die Liste und packst am Ende das gleiche Spiel aus wie immer (oder gar nichts). Es ist wie Choice Paralysis, nur umgekehrt: nicht zu viele Optionen sind das Problem, sondern dass die psychologische Hürde, sie zu nutzen, wegfällt.
Ob das echt ein Designproblem des Service ist oder eher ein „wir müssen lernen, damit umzugehen"-Situation – ka, das ist wahrscheinlich was für beide Seiten.

Aber es ist definitiv nicht das, was Marketing dir verkauft.