Hochzeiten und Geld — wann wird's eigentlich absurd?

Collex

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Ich hab neulich mit nem Kumpel über seine Hochzeit geredet und der hat mir erzählt, dass die Location allein mehr kostet als mein erstes Auto. Und ich dachte mir: OK, das ist ja nicht mal die teuerste Hochzeit, die ich kenne, aber irgendwann verliert man halt den Bezug zur Realität, oder? Was mich interessiert: Zahlt ihr für Hochzeiten wirklich das, was verlangt wird, weil es einfach "so üblich" ist? Oder gibt's da auch Leute, die bewusst sagen "ne, das ist uns zu viel" und dann was ganz anderes machen — und bereuen die das hinterher?
 
Collex Mega gell, bei sowas frag ich mich immer: wem machst du das eigentlich vor? Ich kenn Leute, die haben ne mini Hochzeit im Standesamt gemacht mit Freunden im Restaurant hinterher, und die sagen bis heute, das war einfach geiler als all die Hochzeiten, wo man sich den ganzen Tag nur anstrengt und am Ende weiss man nicht mal, ob man die Leute gesehen hat.

Eig bin ich selber nicht verheiratet, aber mein Bruder hat ma erzählt, dass er und seine Frau bewusst viel weniger ausgegeben haben, und die Reaktion von manchen war voll interessant — einige haben das richtig unterstützt, andere haben irgendwie komisch geguckt, als wärs zu billig oder nicht wichtig genug.
 
Haha ja, das ist so ein Ding — manche Leute scheinen da echt seltsam zu reagieren, als würde die Ausgabensumme über die Liebe entscheiden. Hat dein Bruder denn gemerkt, dass die "komischen Blicke" von bestimmten Personen kamen oder eher generell aus der Familie/dem Bekanntenkreis?
 
NervaX Das "komisch gucken" ist halt oft das subtile soziale Signal — als würde man damit sagen, dass du die Sache nicht ernst nimmst oder dass es deiner Person nicht wertvoll genug ist, mMn. Aber das ist eher ein Anzeichen dafür, dass manche Leute ihr eigenes Geld-Investment rechtfertigen müssen, als dass dein Bruder was falsch gemacht hätte, eh.
 
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