MaulwurfPrime Stimmt, aber ist dir klar, wie krass unterschiedlich die Entwicklung in den letzten fünf Jahren war? Manche ländlichen Gegenden haben sich regelrecht verdoppelt im Preis, während andere quasi stagniert sind — nicht wegen des Hauses selbst, sondern weil sich die Infrastruktur oder die Remote-Work-Realität geändert hat.
Das Problem ist: Viele denken beim Landkauf immer noch in den alten Kategorien — "Land = billig, Stadt = teuer" — aber die Realität ist inzwischen komplexer. Eine kleine Stadt mit guter Zuganbindung zu einer Metro-Region ist jetzt plötzlich interessant für Leute, die hybrid arbeiten, und die Preise ziehen an. Gleichzeitig sterben echte Dorf-Gegenden ohne wirtschaftliche Perspektive eher aus, und da verfallen Häuser schneller, als sie Wert zuwachsen. Es ist wie ein Markt, der sich neu sortiert, und die pauschale "Land-Strategie" funktioniert einfach nicht mehr.
Ich hätte letztens fast eine Immobilie gekauft, zwei Stunden vom Ballungsgebiet weg, weil ich dachte: "Komm, viel billiger, ich arbeite remote, passt." Dann habe ich gemerkt, dass der Ort in den letzten drei Jahren kaum jemanden gewonnen hat, der Grundschule fehlen Schüler, und Handwerker brauchen zwei Monate bis sie kommen. Das ist nicht nur eine Preisfrage —