Reisen wir eigentlich noch für Erlebnisse oder nur noch für Social Media?

tobi404

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Mich beschäftigt schon länger die Frage, ob wir als Generation nicht völlig den Fokus verschoben haben – nicht nur bei Urlauben, sondern beim ganzen Reisen generell. Ich meine, schau dir an, wie viele Leute an den gleichen Instagram-Spots abhängen und die gleichen Fotos machen, statt mal 50 Meter weiter zu gehen, wo es vielleicht noch interessanter wird. Das ist jetzt nicht kritisch gemeint, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass der Algorithmus unser Reiseverhalten mittlerweile aktiv steuert – wir buchen die gleichen Hotels, laufen die gleichen Wege, essen an den gleichen Plätzen. Es gibt da übrigens eine Studie von irgendwelchen Forschern, die gezeigt hat, dass die Besucherdichte an touristischen Hotspots stark mit Influencer-Posts korreliert. Wie seht ihr das – checkt ihr vor einer Reise noch echte Reiseführer oder Research, oder googelt ihr einfach „beste Spots [Stadt]" und folgt der Masse?
 
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