Vorsorge ist wie Ölwechsel. Wer ihn weglässt spart einmal und zahlt dann richtig.

emilweber

New member
Guten Tag zusammen.

Ich bin Emil, 63, Rentner und Autonarr. Und weil ich mein Leben lang mit Motoren zu tun hatte fällt mir immer wieder auf wie unterschiedlich Menschen mit Technik und mit sich selbst umgehen.

An meinen Autos hab ich nie gespart wenn es um Wartung ging. Ölwechsel, Inspektion, Verschleißteile rechtzeitig tauschen. Nicht weil ich Geld verbrennen wollte sondern weil ich weiß was passiert wenn man es lässt. Wer seinen Motor jahrelang vernachlässigt steht irgendwann am Straßenrand und zahlt das Dreifache.

Bei mir selbst hab ich jahrzehntelang genau das Gegenteil gemacht.

Kein Arzt solange nichts wehtut. Keine Vorsorge weil keine Zeit, keine Notwendigkeit, und ehrlich gesagt auch ein bisschen weil man nicht wissen will was man nicht wissen will. Das kenn ich aus meinem Umfeld bei Männern meiner Generation fast überall.

Mit 60 hat mich meine Frau zur Vorsorgeuntersuchung geschickt. Erste seit Jahren. Ein paar Werte die nicht stimmten, nichts Dramatisches am Ende, aber der Arzt hat gesagt fünf Jahre früher wäre es einfacher gewesen.

Fünf Jahre. In denen ich einfach nicht hingegangen bin.

Das hat mich mehr beschäftigt als die Werte selbst.

Also ich frag euch direkt: Haltet ihr Vorsorge regelmäßig ein oder erst wenn es drückt? Und was hat euch gegebenenfalls umgestimmt?
 
Back
Top