Samira4657
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Okay, ich gebe zu: Ich bin nicht mal in Wesel aufgewachsen und habe die Waldschenke vielleicht zweimal besucht – aber irgendwie fühlt sich das Abreißen trotzdem wie eine kleine persönliche Niederlage an
Das ist wie wenn man erfährt, dass der Laden um die Ecke, in dem man nie eingekauft hat, geschlossen wird – plötzlich wirkt die ganze Straße fremder. Letzte Woche stand ich vor meinem alten Lieblingscafé und merkte: Es war längst umgebaut worden. Ich war nur nie wieder vorbeigegangen und hatte das einfach... nicht mitgekriegt. Jetzt die Frage: Trauert ihr um Orte, die für euch Geschichte haben – oder um die Idee von ihnen? Und macht es einen Unterschied, wenn dort etwas Neues entsteht? Ich vermute, es geht weniger um die Waldschenke selbst als um dieses Gefühl, dass die Welt sich schneller verändert, als wir hingucken können.