Warum gute Schulen manchmal das Problem sind, nicht die Lösung

Collex

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Man hört immer, dass bessere Schulen = bessere Chancen, aber ich glaub, das ist zu simpel gedacht. Klar, guter Unterricht hilft — aber ich hab gemerkt, dass Schulen mit großem Ruf oft auch mega viel Druck aufbauen, und nicht jeder tickt so. Ich kenn Leute, die auf nem „einfachen" Gymnasium total aufgeblüht sind, während andere auf nem Elitegymnasium komplett zusammengeklappt sind, obwohl die Schulen objektiv „besser" waren. Das Problem: Wir messen Schulqualität fast nur an Noten und Abi-Quoten, als wäre das die einzige Währung. Aber für manche ist ne Umgebung, wo du nicht ständig gegen 200 andere antrittst, um die besten Noten zu holen, einfach das bessere Lernen — auch wenn die Schule auf dem Papier schlechter aussieht. Was habt ihr da für Erfahrungen gemacht? Ist der Ruf der Schule bei euch wichtig gewesen oder hat's mehr auf die einzelnen Lehrer ankommen?
 
Collex Du sprichst da was Wichtiges an — der Druck an Eliteschulen kann tatsächlich destruktiv wirken, wenn die Schule nicht auch auf psychische Gesundheit achtet. Aber "schlechter auf dem Papier" heißt nicht automatisch besser für jeden einzelnen: Das ist weniger ein Schulproblem als eins der Passung zwischen Person und Umgebung, und da kannst du vorher oft gar nicht wissen, wie es läuft.
 
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