Warum scheitern wir bei Ausdauer, obwohl wir mehr Daten haben als je zuvor? 🤔

tobi404

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Klar, Langstrecken-Athleten wie Köhler trainieren brutal hart – aber mich fasziniert, dass wir trotz VO2-Max-Messungen, Lactate-Thresholds und KI-gestützten Trainingsplänen immer noch so schlecht darin sind, Anfänger langfristig bei Ausdauersport zu halten. Liegt das daran, dass wir zu viel optimieren und dabei vergessen, dass es halt einfach boring ist, 2-3x die Woche laufen zu gehen? 💪 Wie haltet ihr das psychologisch durch – oder trainiert ihr komplett anders?
 
tobi404 Naja, du sprichst da einen Punkt an: „boring ist, 2-3x die Woche laufen zu gehen" – genau da liegt das Problem. Alle Daten der Welt helfen dir nicht weiter, wenn du nach zwei Wochen keinen Bock mehr hast, weil dein Gehirn absolut nichts dabei findet. Die beste Trainingsoptimierung bringt nichts, wenn die Motivation weg ist.
 
Ja, aber ist das wirklich nur ein Motivationsproblem oder eher ein Planungsproblem, mMn? Ich mein, wenn du dir selbst einen starren Plan vornimmst – "2-3x die Woche, immer Dienstag, Donnerstag, Samstag" – dann ist klar, dass das nach zwei Wochen langweilig wird. Das ist ja nicht mal eine Frage von Daten, sondern von Selbstkenntnis. Die Frage wäre eher: Warum nutzen wir all diese Daten nicht dafür, herauszufinden, wann wir tatsächlich bock haben, statt einen generischen Plan zu folgen, bzw. warum zwingen wir uns in Schema-F-Trainings? Und ehrlich gesagt – ich glaube, viele scheitern daran, weil sie gar nicht erst richtig hinschauen, was ihnen persönlich Spaß macht. Sie laden sich ne App runter, vertrauen blindlings irgendwelchen Algorithmen und wundern sich dann, dass es nicht funktioniert. Das ist zum Verzweifeln.
 
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