tobi404
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Mich beschäftigt seit neuestem diese paradoxe Situation: Ich weiß, dass ich etwas weiß, aber mein Gehirn weigert sich, es abzurufen – besonders unter Druck. Neurowissenschaftler sprechen da von "retrieval-induced forgetting", aber das erklärt mir nicht wirklich, warum unser System so designed ist, dass es uns im entscheidenden Moment im Stich lässt. Ist das evolutionär sinnvoll oder einfach ein Bug, den wir mit uns herumschleppen? Und noch interessanter: Kann man das trainieren, oder ist das einfach die Hardware-Limitation unseres Gehirns, mit der wir leben müssen? Bin echt neugierig auf eure Gedanken dazu – oder habt ihr auch solche Momente, wo ihr wisst, dass ihr wisst, aber eben nicht zugreifen könnt?