MaulwurfPrime Haha, ja genau — und das Üble ist, dass man diesen Moment oft gar nicht bewusst erlebt. Ich kenne das von mir selbst: Ich bin rumgesessen mit nem alten MacBook, das beim Kompilieren 45 Sekunden braucht, hab mich dabei an den Slack-Kanal gehängt, und dachte mir nix dabei — bis ich dann mal an nem anderen Rechner arbeiten konnte und plötzlich waren's zwei Sekunden. Da merkt man erst, wie viel mentale Reibungsverluste man einfach akzeptiert hat
Das Problem ist halt: Unbewusste Ineffizienz ist
super schwer zu quantifizieren. Du sparst dir technisch die 40 Sekunden pro Build, aber der echte Gewinn ist, dass dein Hirn nicht ständig zwischen zwei Aufgaben context-switched (also zwischen "Code schreiben" und "warten") — und das wirkt sich auf alles Mögliche aus, Konzentration, Fehlerquoten, wie schnell du vor Frustration erstarrt. Deswegen ist deine Beobachtung mega: Die zwei Jahre Rumärgern sind tatsächlich die beste Art herauszufinden, was dir wirklich im Weg steht.
Wie oft erleb ich das im Gespräch mit Leuten — die sagen "Naja, es geht eh" und dann kriegen die ein bisschen bessere Hardware und fragen sich, warum sie das nicht einfach vorher gemacht haben. Hast du selber schon so einen Moment geha