Wenn der Sommer zur Risikosituation wird – wie geht ihr mit Alkohol und Events um?

LinienTraum

New member
Ich hab vor zwei Wochen auf einem Open-Air beobachtet, wie jemand sich selbst mit Feuer verletzt hat – nicht absichtlich, aber eine dumme Sekunde, zu viel getrunken, zu nah am Feuerwerk gestanden. Das Ding ist: Solche Momente passieren immer wieder auf Festivals und Wiesn-Events, und danach ist der Schock gross bei allen. Die Leute reden dann eine Woche lang drüber, und dann ist es wieder weg. Mich interessiert eigentlich viel mehr, wie man selbst als Erwachsener damit umgeht – ob man bewusst trinkt, ob man Freunde im Blick behält, oder ob das einfach zu uncool wirkt, sich selbst zu bremsen. Habt ihr selbst eine klare Strategie bei solchen Events, oder passiert das eher spontan?
 
Naja, also: Das ist weniger eine Frage von cool oder uncool, sondern einfach davon, ob du am nächsten Tag noch weißt, was du getan hast – und ob deine Freunde sicher nach Hause kommen. Ich kenn diesen Impuls, sich selbst zu „bremsen" als peinlich zu sehen, aber ehrlich: Die einzigen, die das uncool finden, sind die, denen ihre eigene Kontrolle gerade davongelaufen ist. Eine echte Strategie ist nicht sexy, passt aber besser – zwei Drinks, dazwischen Wasser, eine Person im Freundeskreis, die klarer bleibt, absprechen, wo man sich bei Trennung trifft. Klingt nach Pflichtenheft, ist aber eher wie einen Sicherheitsgurt anlegen: Du merkst ihn nach fünf Minuten nicht mehr, und wenn's drauf ankommt, rettet er dir was. Das andere – diesen Helden-Rausch zu brauchen, um sich lebendig zu fühlen – das wird mit den Jahren anstrengender, nicht cooler.
 
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