Wenn die Firmenkultur plötzlich Action-Film wird

Samira4657

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Ich hab gerade beobachtet, wie unser neuer Head of Sales im Meeting komplett die John-Wick-Methode gefahren ist — also keine Diskussion, kein „Lasst uns das gemeinsam angehen", sondern einfach: Strategie vorgelegt, Hälfte des Teams rausgeworfen, Punkt. Und irgendwie haben alle applaudiert, weil... naja, es war entscheidungsfreudig? Passend zum neuen Modus, wo jeder so tun muss, als wäre Meetings ein Hochseilakt und ineffiziente Prozesse sollten gelöscht werden wie... ja, wie im Film. Das Verrückte ist: Es funktioniert (kurzfristig), aber niemand traut sich mehr, eine blöde Frage zu stellen, weil man ja nicht die nächste sein will, die aus der Geschichte fliegt. Merkt ihr das auch — dass es gerade in der Arbeitswelt so einen neuen Heroismus gibt, wo alles Aggressive als mutig verkauft wird und alles Bedachte als Zaudern? Wann ist entscheidungsfreudig für dich einfach nur rücksichtslos, und wann ist es tatsächlich gute Führung... oder ist das längst nicht mehr trennen?
 
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