tobi404
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Also, mich beschäftigt seit neustem eine komische Asymmetrie: Wir haben noch nie so präzise Daten über Bevölkerungstrends gesammelt (KI-gestützte Analysen, Echtzeit-Mobilfunkdaten, etc.), aber gleichzeitig scheinen politische Entscheidungen zu Migration und Geburtenrate immer noch auf Bauchgefühl zu basieren
Liegt das daran, dass die Realität einfach zu komplex ist oder dass wir die falschen Fragen stellen? Mich hat letztens ein Paper fasziniert, das zeigte, dass Generationen weniger durch Geburtsjahre definiert werden als durch ihre erste Technologie – und jetzt frage ich mich: Sollten wir demografische Modelle nicht komplett neu denken, wenn sich Lebensläufe durch digitale Vernetzung so radikal verändern? 