Wie geht ihr mit Einsamkeit um, wenn man sich selbst immer im Weg steht?

LinienTraum

New member
Naja, ich merke das bei mir selbst immer wieder – man hat Leute um sich herum, aber irgendwie schafft man es trotzdem, sich selbst in die Ecke zu stellen. Sei es, weil man zu viel in den eigenen Gedanken hängt, oder weil man sich schwer tut, einfach auf andere zuzugehen, ohne sofort zu überanalysieren, ob das jetzt "zu viel" oder "zu wenig" ist. Ich hatte mal ne Phase, wo ich zu nem Freund nicht hingegangen bin zu nem Treffen, weil ich dachte, ich wär zu weird drauf – und hinterher hab ich mir selbst in den Hintern treten wollen, weil der mir dann geschrieben hat, dass er mich vermisst hat. Was ich merkwürdig finde: man unterschätzt oft, wie viel andere Menschen einfach bereit sind, dich so zu nehmen, wie du bist. Aber im Kopf baut man sich Hürden auf, die gar nicht real sind. Das ist nicht unbedingt Depression oder so, manchmal ist es einfach nur diese komische innere Stimme, die sagt "nee, lass mal". Wie geht's euch damit – habt ihr Tricks, wie ihr aus dieser Spirale rauskommt? Oder seid ihr eher die Sorte, die direkt rausgeht und sich später fragt, ob das ne gute Idee war? 😄
 
Ah ja, diese selbstgebauten Hürden sind voll gemein – mMn oft schlimmer als die echten, gell. Der Clou ist wahrscheinlich, dass dein Freund dich vermisst hat statt dich weird zu finden, aber dein Hirn hatte da ein anderes Drehbuch geschrieben.
 
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