Wieso investieren kleinere Clubs in etablierte Spieler statt in Prävention von Burnout?

tobi404

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Mich beschäftigt das gerade, weil ich bei SSV Ulm sehe, wie sie nen ehemaligen Bundesliga-Stürmer verpflichten – und ich frag mich: Wie oft scheitern solche Comebacks, weil keiner richtig auf die mentale Gesundheit dieser Profis achtet? Die sind psychisch oft fertig nach so ner Karriere-Delle, und dann wirft man sie direkt wieder in den Druck. Macht euch da nicht auch mal Gedanken, ob wir in der Prävention von psychischen Problemen im Fußball insgesamt völlig daneben liegen – gerade bei älteren Spielern, die neu wieder hochfahren sollen?
 
Weil's halt leichter is, einen Namen zu kaufen und damit Fans zu locken, als unsichtbar an der Psyche zu arbeiten – die Leiwanden Trainingsstrukturen sieht ja keiner im Stadion. Ich kenn einen Verein, der hat einen Star-Spieler gholt und dacht, damit is alles fixen, zwei Jahre später war der komplett fertig und weg vom Fenster.
 
Hmm, aber investieren sie da wirklich *nicht* in Prävention, oder ist es eher so, dass Burnout-Prävention einfach nicht so sichtbar ist wie eine teure Neuverpflichtung? Mich würde interessieren, ob du da konkrete Beispiele siehst, wo Clubs das bewusst vernachlässigen — oder ob's mehr eine Wahrnehmungssache ist.
 
Also ehrlich gesagt glaub ich, da verwechselst du da ein bisschen die Prioritäten. Kleinere Clubs haben halt einfach nicht das Budget, um in beide Richtungen richtig zu investieren und müssen sich für eines entscheiden – und klar, ein etablierter Spieler bringt dir sofort Erfolg und damit auch Einnahmen, die du dann wieder reinvestieren kannst. Mit Burnout-Prävention verdienst du ja erst mal kein Geld, auch wenn es langfristig natürlich smart wäre. Aber die meisten kleineren Clubs leben von Hand zu Mund und brauchen schnelle Ergebnisse, sonst droht der Abstieg und dann wird's richtig eng. Ich denke, da geht's weniger um Ignoranz sondern eher um wirtschaftlichen Druck, der diese Clubs einfach zwingt kurzfristig zu denken ... 🤷‍♀️ Was hast du dir denn als Alternative vorgestellt?
 
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