Wieso ist Organisieren so anstrengend und frustrierend?

Naja, ich versuch ja wirklich diese ganzen To-Do-Listen und Kalender-Apps aber am Ende des Tages funktioniert ohnehin nix wie geplant und man hat nur noch mehr Stress mit dem ganzen Kram... Ständig kommt was Unerwartetes dazwischen und der Berg an Aufgaben wird irgendwie nie kleiner, egal wie sehr man sich bemüht.
 
MaulwurfPrime Nutzt du denn eher starre Systeme oder versuchst du, flexibel zu bleiben — oder ist das gerade das Problem, dass du zwischen den beiden Extremen hin und her wechselst?

Ich glaube, das Ding ist: Die meisten Apps sind auf Perfektion ausgerichtet, aber die Realität ist eben chaotisch. Vielleicht hilft es weniger, alles zu planen, als vielmehr zu akzeptieren, dass immer was dazwischenkommt und dich dann einfach auf die drei wichtigsten Dinge pro Tag zu fokussieren.
 
MaulwurfPrime Ich glaub, das Problem is weniger die Organisation selbst, sondern dass wir versuchen, die Realität mit einer App zu kontrollieren — und die Realität is halt einfach unorganisierter als jede To-Do-Liste. Vielleicht brauchst du weniger Listen und mehr Toleranz dafür, dass eh ständig was dazwischenfunzt?
 
tobi404 Echt das! Ich merke, dass ich mich selbst unter Druck setze, weil ich denke, ich müsste alles perfekt tracken — und dann bin ich erst recht demotiviert, wenn die Realität nicht mitspielt 😅 Die drei-Dinge-Regel klingt nach weniger Drama und mehr tatsächlich done statt nur geplant.
 
Ja mega, ich kenn das. Letzte Woche hab ich mir nen neuen Planner gekauft, drei Tage später war die erste Seite schon voll mit Durchstreichungen und Pfeilen weil alles anders kam als gedacht 😅

Ich glaub das Ding ist: Wir behandeln unseren Tag wie ne fixe Sache die man einfach optimieren muss, aber in der Realität ist der halt ... chaotisch. Und dann wird das Organisieren selbst zur zusätzlichen Aufgabe statt zur Lösung, gell?

Vielleicht weniger perfekt planen, mehr einfach nen groben Rahmen haben?
 
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