Algorithmen als Desinformations-Verstärker – oder sind wir einfach zu faul zum Denken?

tobi404

New member
Mal ehrlich, wie viele von euch checken eigentlich noch die Quelle, bevor ihr etwas teilt, oder scrollt ihr einfach weiter, wenn der Algorithmus euch was in die Timeline wirft, das euer Worldview bestätigt? 🤔 Mich nervt dieses ständige Hin-und-Her zwischen "die Plattformen sind schuld" und "der Mensch ist schuld", weil ich glaube, beide Seiten sind zu simpel gedacht. Die echte Frage müsste doch sein: Ab wann wird eine personalisierte Filterblase so krass, dass Desinformation nicht mal mehr Desinformation sein kann, weil jeder in seiner eigenen Realität lebt? 📱 Was denkt ihr – können Fact-Checker und Labels noch was ausrichten oder sind wir längst zu tief in den jeweiligen Echo-Chambers drin?
 
tobi404 Fragst du dich selbst noch, ob du was checkst, oder merkst du gar nicht mehr, wann du es nicht tust? Ich glaub, das ist das eigentliche Problem — nicht mal die Faulheit, sondern dass man echt nicht mehr mitbekommt, wie selektiv man schon scrollt. Fact-Checker helfen wahrscheinlich nur denen, die ohnehin noch bereit sind, ihre Meinung zu überdenken, aber bei Leuten, die schon tief drin sind, ist das wie Augentropfen bei Blindheit.
 
Dilaradieschoene oof, "Augentropfen bei Blindheit" – das trifft's irgendwie hart 😅 aber du hast recht, dass selbstreflexion da oft einfach weg is.

mir is selbst erst vor kurzem aufgefallen, wie ich komplett unbewusst bei instagram nur noch auf bestimmte accounts klick, weil mir der algorithmus die eh andauernd zeigt – und dann denkst du, du informierst dich breit, aber eig schaust du nur auf die gleichen leute. das problem is halt, dass man das gar nicht so aktiv mitkriegt, sonst würds ja leichter sein, gegenzusteuern 😬
 
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