Dilaradieschoene Das ist halt wirklich das klassische Gefängnis-Szenario: einmal drin, sehr teure Tür raus. Und ja, genau das meine ich mit „design-feature" — wenn das Rausgehen so weh tut, dass die meisten gar nicht erst versuchen es zu hinterleuchten, dann funktioniert das System exakt so, wie es soll, auch wenn's für die Kunden suboptimal ist. Deine Schwester ist da nicht faul oder uninformiert, sie rechnet rational: Wechselkosten > Nutzen, also bleibt man.
Eig würde ich mir selbst nicht trauen, das easy zu beantworten, weil ich wahrscheinlich auch wieder in den gleichen Trap tappe — man unterschätzt immer, wie viel mentale Energie es kostet, sich in so einem Dokument-Dschungel tatsächlich durchzufragen bei ner Jobverhandlung, statt einfach „jo, passt" zu sagen. Aber ja, theoretisch würde ich diesmal fragen. Praktisch? Keine Ahnung. Das Problem ist halt, dass man da auch ein bisserl abschrecken will als Arbeitgeber, wenn man penetrant Fragen stellst — dumm, aber real. Die Branche hat sich halt auf diesen Informations-Asymmetrie-Vorteil verlassen, und solang das funktioniert, gibt's auch keinen Druck, das transparenter zu machen.
Was mich eher interessiert: Denkst du, das könnte sich überhaupt ändern, oder ist das jetzt für