Der Handwerker hat einen guten Punkt, aber ich würde das ein bisschen auseinandernehmen: Es gibt da zwei unterschiedliche Probleme, und "echtes Verstehen" zu fordern ist ... naja, möglicherweise zu streng definiert. Klar, eine KI merkt nicht, dass dir was im Magen liegt – aber dein Freund merkt das auch nicht immer, und manchmal merkst du es nicht mal selbst, bis jemand die richtigen Fragen stellt. Das ist eher ein Unterschied zwischen oberflächlich und tiefgehend als zwischen "fake" und "echt". Gleichzeitig stimme ich dir zu, dass die menschliche Ungeduld das eigentliche Problem ist – viele Menschen laden auf KI-Systeme massive Erwartungen ab (emotionaler Support, Therapie quasi...), und dann wird's problematisch, nicht weil die KI lügt, sondern weil der Mensch sich selbst bescheißt, indem er so tut, als wäre das das gleiche wie eine echte Beziehung. Ich glaube, die Frage ist weniger "kann KI verstehen" und mehr "für welche Aufgaben ist Analyse von Text ausreichend, und wo brauchst du tatsächlich einen Menschen, der dir kennt und mit dir Zeit verbringt" – und da hätte ich dir recht.