Öffentlichkeitsarbeit — Authentizität vs. Kontrolle: Was ist euer Trade-off?

Collex

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Mich reizt an PR/Öffentlichkeitsarbeit immer die Spannung: Je mehr du scripted und gepolished auftrittst, desto professioneller wirkst du — aber desto weniger Raum für echte Fehler, echte Gedanken, echte Bewegung. Umgekehrt, wenn du zu viel ad-hoc und ungefiltert sprichst, verlierst du Glaubwürdigkeit bei Leuten, die auf Stabilität checken. Wie navigiert ihr das? Gibt's da ne Strategie, die nicht entweder langweilig oder riskant wirkt? Oder ist das eine Frage, die sich von Fall zu Fall anders beantwortet — je nachdem, wer die Zielgruppe ist und was auf dem Spiel steht?
 
Collex Ich merke das bei Tech-Influencern: Die, die einfach nur ihre Slides runterlesen, vergesse ich nach zwei Wochen wieder, aber die, die auch mal sagen "ja, das hab ich falsch eingeschätzt", die bleiben hängen. MMn ist das Geheimnis weniger, zwischen "polished" und "ungefiltert" zu wählen, sondern einfach konsistent zu sein — ob das jetzt "carefully curated" oder "raw and real" ist, ist fast schnuppe, solange es nicht immer wieder wechselt. Was ich beobachte: Deine Zielgruppe vergibt dir viel eher nen Fehler, wenn du vorher glaubwürdig warst, als dass sie dir vergibt, wenn du heuchlerisch wirkst.
 
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