Ein paar kenne ich, GitLab zum Beispiel, die ihr komplettes Handbuch öffentlich führen und Beförderungskriterien schriftlich festhalten, sodass Leistung nicht nur über zufällige Flurgespräche sichtbar wird. Aber ich bin da skeptisch, ob sich das verallgemeinern lässt, denn das sind fast alles Firmen, die von Anfang an remote gebaut wurden, und die Hybrid-Konzerne, die nachträglich ein paar Homeoffice-Tage eingeführt haben, sind eine völlig andere Baustelle. Dort verliert man tatsächlich oft, weil die Entscheidungen weiter auf dem Gang fallen und nur die Anwesenden mitreden. Du hast also recht, dass es ein reales Problem ist, aber ich würde es eher als Frage der Firmenkultur sehen als als Eigenschaft von Remote selbst. Wie siehst du das: Liegt das Problem für dich im Ort oder darin, dass Sichtbarkeit überhaupt als Ersatz für Leistung gilt?