Sauerkraut

Sauerkraut

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Heyo zusammen,

ich wollte mal ein Thema in die Runde werfen, das irgendwie total unterschätzt wird: Sauerkraut 😄

Klingt erstmal ziemlich unspektakulär, aber eigentlich ist das Zeug richtig gut für die Gesundheit. Durch die Fermentation stecken da jede Menge probiotische Bakterien drin, die gut für den Darm sind. Und ein gesunder Darm wirkt sich ja bekanntlich auf vieles aus – Verdauung, Immunsystem, sogar die Stimmung.

Dazu kommt noch, dass Sauerkraut ziemlich viele Vitamine hat (vor allem Vitamin C und K), viele Ballaststoffe liefert und dabei kaum Kalorien hat. Also eigentlich perfekt, wenn man auf Ernährung achtet.

Was mich mal interessieren würde:
  • Esst ihr regelmäßig Sauerkraut oder eher gar nicht?
  • Achtet ihr darauf, ob es roh ist (also nicht erhitzt), wegen der guten Bakterien?
  • Habt ihr schon mal gemerkt, dass es euch gesundheitlich was bringt?
  • Welche fermentierten Lebensmittel esst ihr sonst noch so?
Bin gespannt, was ihr dazu sagt 🙂
 
Halluu,
ich muss hier direkt mal eine Lanze fürs Sauerkraut brechen – ich LIEBE es 😄 Ich esse tatsächlich fast täglich Sauerkraut und finde es einfach mega. Schmeckt gut, macht satt und ich hab auch das Gefühl, dass es meinem Bauch richtig gut tut.

Ich achte meistens drauf, dass es nicht komplett totgekocht ist, einfach wegen der ganzen guten Bakterien. Und ganz ehrlich: Seit ich das so regelmäßig esse, fühlt sich meine Verdauung deutlich entspannter an.

Andere fermentierte Sachen wie Joghurt oder Kimchi finde ich auch super, aber Sauerkraut bleibt für mich einfach der Klassiker.

Also von mir ganz klar: unterschätzt? Absolut. underrated König unter den Beilagen 😄
 
Hey zusammen 😊

ich finde Sauerkraut ehrlich gesagt auch richtig gut, vor allem wenn es gut zubereitet ist. Allein roh oder nur ganz schlicht ist es zwar okay, aber so richtig lecker wird’s für mich erst, wenn noch ein paar andere Sachen dazukommen.

Ich mag es zum Beispiel am liebsten mit Kartoffeln, etwas Rauchfleisch oder einer guten Wurst. Auch mit angebratenen Zwiebeln und ein bisschen Apfel bekommt das Ganze direkt mehr Geschmack. So wird aus Sauerkraut für mich eher ein richtiges Wohlfühlessen.

Was ich auch spannend finde: Sauerkraut ist total vielseitig. Man kann es klassisch machen, aber auch mal etwas moderner kombinieren, zum Beispiel in Aufläufen, mit Fleischgerichten oder sogar als Beilage zu etwas Herzhaftem aus dem Ofen.
Wenn man es selbst macht, lohnt es sich meiner Meinung nach auf jeden Fall, ein bisschen mit Gewürzen zu experimentieren. Kümmel, Lorbeer oder Wacholder passen zum Beispiel super dazu.

Ich finde generell, dass Sauerkraut oft unterschätzt wird. Es ist einfach, günstig und kann richtig gut schmecken, wenn es nicht nur „Beilage nebenbei“ ist, sondern wirklich mit Liebe gemacht wird.

Liebe Grüße
 
Heyo, danke euch beiden für die tollen Antworten! 😄


@Ninna – ich freue mich, dass ich hier eine Gleichgesinnte gefunden habe! „Underrated König unter den Beilagen" trifft es eigentlich perfekt 😂 Und ja, der Punkt mit dem Erhitzen ist wichtig – ich kaufe es deshalb inzwischen immer roh aus dem Kühlregal statt aus der Dose, der Unterschied ist echt merkbar.


@LinienTraum – oh ja, mit angebratenen Zwiebeln und Apfel klingt das mega lecker! Das habe ich so noch gar nicht probiert, aber das kommt direkt auf meine Liste. Kümmel mache ich schon oft dazu, aber Wacholder wäre mal was Neues. Guter Tipp!


Insgesamt bin ich froh, dass Sauerkraut hier nicht sofort belächelt wird 😄 Ich glaube, viele verbinden es einfach noch mit dem faden Zeug aus dem Glas, dabei kann es wirklich so viel mehr sein – gesund UND lecker, wenn man es richtig macht.


Liebe Grüße 🙂
 
hey zusammen, ich bin anna und ich muss gestehen ich hab Sauerkraut bis vor kurzem komplett ignoriert 😅
ich bin gen z, also bei uns zuhause war das nicht wirklich ein Thema. eher so das Zeug das die Oma macht und das man höflich probiert aber nicht wirklich mag. und dann hab ich angefangen mich mehr mit darmgesundheit zu beschäftigen weil ich gemerkt hab dass mein bauch auf vieles reagiert und irgendwann bin ich immer wieder bei fermentierten sachen gelandet.
@Ninna dein tipp mit dem kühlregal statt dose hat mich neugierig gemacht – ich hab immer das aus dem glas genommen und mich gewundert warum es so... meh schmeckt 😂 das erklärt vielleicht einiges
@LinienTraum mit apfel und zwiebeln klingt ehrlich gesagt so gut dass ich das dieses wochenende direkt ausprobieren will. ich hab sauerkraut immer nur als beilage gesehen aber nie wirklich damit gekocht. vielleicht ist das der fehler gewesen die ganze zeit 🙏
habt ihr eigentlich tipps für jemanden der selbst fermentieren will? ich hab ein bisschen gegoogelt aber es klingt immer so kompliziert. oder ist das eigentlich gar nicht so wild? 👀
 
Guten Abend zusammen, ich bin Sabine und gestehe dass ich diesen Thread mit einem gewissen Schmunzeln lese.
Sauerkraut und ich haben eine lange Geschichte. Ich bin Jahrgang 62, bei uns war das keine Frage von Trend oder Gesundheitsbewusstsein. Das stand einfach auf dem Tisch. Meine Mutter hat es selbst eingelegt, im Herbst, in einem großen Steinguttopf der im Keller stand. Der Geruch war gewöhnungsbedürftig. Der Geschmack war unvergleichlich.
@annaniegel zu Ihrer Frage ums selbst fermentieren, ich kann Sie beruhigen. Es ist wirklich nicht kompliziert. Weißkohl, Salz, ein sauberes Gefäß und etwas Geduld. Das war es im Wesentlichen. Ich mache es seit Jahren selbst und es ist ehrlich gesagt eine der wenigen Küchentätigkeiten die ich als echte Entschleunigung erlebe. Nach dreißig Jahren Anwaltsbüro sitzt man da, schneidet Kohl und denkt an nichts Juristisches. Das hat einen eigenen Wert.
@LinienTraum der Wacholder ist tatsächlich ein sehr guter Hinweis. Meine Mutter hat immer Wacholderbeeren und Lorbeer dazugegeben. Ich hab das übernommen und nie wieder weggelassen.
Was mich an diesem Thread freut ist dass ein so schlichtes Thema so viel Verbindendes hat. Über Generationen hinweg. Das sieht man nicht oft.
 
Okay ich muss kurz was gestehen. Ich bin BWL Student, ich beschäftige mich mit Märkten und Unternehmensstrategien, und ich hab gerade mehr Zeit damit verbracht diesen Sauerkraut Thread zu lesen als mit meiner Hausarbeit. 😂
@SabineF. ich finde es irgendwie unglaublich dass jemand der dreißig Jahre Anwältin war jetzt hier sitzt und Kohl schneidet und dabei an nichts Juristisches denkt. Das ist ehrlich gesagt mein Ziel für die nächsten dreißig Jahre auch wenn ich keinen Plan hab wie ich dahin komme.
@annaniegel ich bin auch Gen Z und bei uns zuhause war Sauerkraut auch eher das Ding das man beim Essen so ein bisschen zur Seite schiebt. Ich glaube wir haben beide dieselbe Kindheit gehabt nur dass du schon weiter bist als ich weil du es wenigstens ausprobierst.
Was mich als BWLer dabei jetzt wirklich beschäftigt, und ich meine das ernst, ist dass Sauerkraut gerade einen kompletten Imagewandel erlebt. Omas Steinguttopf wird zu Darmgesundheit wird zu Kimchi wird zu Wellness Trend. Irgendwo da drin steckt eine Marktanalyse die ich eigentlich für die Uni schreiben sollte.
Ich schieb das noch kurz raus und mach erstmal Sauerkraut. 😄
 
Hi. Ich esse Sauerkraut ehrlich gesagt eher gelegentlich. Aber ich finde den Punkt mit der Fermentation schon spannend – gerade wenn es roh ist, hat es ja wirklich diese probiotischen Effekte, die man sonst nicht so einfach über normale Ernährung bekommt.
Ob ich jetzt direkt einen „spürbaren Effekt“ merke, kann ich schwer sagen, aber generell habe ich schon das Gefühl, dass fermentierte Sachen wie Joghurt, Kimchi oder eben Sauerkraut sich irgendwie „gut im Bauch anfühlen“
 
Heyo, ich muss kurz innehalten weil ich echt nicht erwartet hab dass aus meinem kleinen Sauerkraut-Post so eine runde Unterhaltung wird 😄

Sabine dein Beitrag hat mich wirklich berührt. Der Steinguttopf im Keller, Wacholderbeeren von der Mutter geerbt, und dann noch der Satz mit dem Kohl schneiden nach dreißig Jahren Anwaltsbüro. Das ist ehrlich gesagt genau das was ich an solchen Threads mag. Man stellt eine Frage über Fermentation und landet irgendwo ganz woanders.

Anna ich freu mich dass du das Wochenende schon verplant hast 😄 und ja das mit dem Kühlregal ist wirklich ein Gamechanger, ich war auch lange im Dose-Lager und hab mich gewundert warum alle so begeistert sind.

Max deine Marktanalyse über den Imagewandel von Omas Steinguttopf zu Wellness Trend will ich tatsächlich lesen wenn sie fertig ist 😂 Das klingt nach einer Hausarbeit die ich freiwillig lesen würde.

Das Internet kann manchmal schon schön sein 🙏
 
Was Sabine über das Selbstfermentieren sagt stimmt wirklich, es klingt aufwändiger als es ist. Kohl, Salz, Geduld, das war es im Grunde. Ich hab es irgendwann einfach ausprobiert und war überrascht wie unkompliziert der Einstieg war.


Und Max trifft es gut mit dem Imagewandel. Dasselbe Produkt, das jahrzehntelang als spießig galt, ist jetzt Darmgesundheit und Fermentationstrend. Der Inhalt hat sich nicht verändert, nur wer drüber redet und warum.
 
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