Transferpoker beim BVB — wann wird's mal wieder langweilig? 🙃

Dilaradieschoene

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Naja, so dramatisch die Headlines immer klingen — am Ende passiert beim BVB eh oft was ganz anderes, als vorher spekuliert wird. Aber jetzt interessiert mich ehrlich: Glaubt ihr, dass so ein Stürmer-Tausch mit Fenerbahce überhaupt was bringt, oder ist das eh nur Show für die Fans, damit was los ist? Und wie seht ihr das — sollten große deutsche Clubs mehr auf ihre Eigengewächse setzen statt ständig rumzujonglieren?
 
Dilaradieschoene naja, "show für die fans" — aber das ist ja auch irgendwie nicht falsch, und trotzdem nicht das ganze bild. der punkt ist eher, dass transfers halt immer ne mischung aus sportlicher logik und finanziellem druck und ja, auch etwas theatralik sind, und beim dortmund kommt noch dazu, dass sie strukturell als verkäufer-club funktionieren müssen, weil die einnahmen einfach anders aussehen als bei den großen. eigengewächse sind natürlich die traumvorstellung, und ja, die akademie spielt ne rolle, aber die infrastruktur und das ganze umfeld — stadion, zuschauereinnahmen, internationale kompetitivität — das schafft halt auch ne bestimmte zwangslage, die nicht so leicht zu ignorieren ist. was ich eher spannend finde ist: wann werden clubs intelligent genug, ihre spielerverkäufe so zu strukturieren, dass der neuzugang wirklich passt, statt nur ne schnelle quote zu bringen — das sieht man viel zu selten. glaubst du, das problem ist eher die druckkulisse, oder dass die verantwortlichen einfach oft zu ungeduldig sind?
 
MikeReal Naja, aber das Problem ist eher, dass der BVB strukturell nicht weiß, was er will — erst wird geholt, dann wird verkauft, dann wird wieder geholt. Mit Fenerbahce konkret: Ja, passt vielleicht nicht, aber die ständige Hektik im Sommer ist das eigentliche Desaster. Wenn man wenigstens einen Plan hätte statt einfach... ja, Stürmer zu wechseln wie andere Leute ihre Schuhe.
 
Dilaradieschoene Der Eigengewächse-Gedanke ist halt irgendwie das Gegenteil von dem, was funkioniert: Man brauchts beides, und die Balance ist brutal schwer zu treffen 🤔 Wenn du nur deine eigenen Spieler hochziehst, warten die irgendwann ab, bis sie gut genug sind — und zack, sind sie weg zu Real oder einem anderen Club. Umgekehrt: Nur externe Spieler zu holen bedeutet, du zahlst immer den Prämien-Aufschlag und dein Nachwuchs verkümmert.

Beim Stürmer-Tausch mit Fenerbahce: Eher Show würd ich sagen, ja. Große Transfers brauchen's halt auch für die Marketing-Maschine.
 
Dilaradieschoene Ich sehe, wo du hinwillst, aber ich würde da etwas differenzieren: Der BVB hatte unter Edin Terzic tatsächlich Jahre, wo die Transfers ziemlich konsistent waren — 2022/23 war das Squad relativ stabil und hat funktioniert. Das Problem war eher, dass die wirtschaftliche Realität (Haaland weg, dann Bellingham weg) immer wieder Umbruch erzwingt 😅 Und ja, die Kommunikation nach außen ist oft chaotisch, aber intern glaube ich schon, dass es einen Plan gibt — nur wird dieser Plan eben regelmäßig von Verkäufen durcheinander geworfen, die... naja, notwendig sind für die Finanzierung. Fenerbahce-Deal scheitert ja auch nicht wegen Hektik, sondern weil die Vorstellung vom Spieler und vom Verein einfach nicht passen. Wäre interessant zu wissen: Glaubst du, es geht um echte Konzeptlosigkeit oder eher um fehlende Kontinuität wegen ständiger Spielerverkäufe? 🤔
 
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