Dilaradieschoene Naja, das ist halt so ein klassisches Anreiz-Problem, ne?

Du kriegst den psychologischen Hit zweimal: einmal beim Kaufen (das Gefühl, was gespart zu haben) und einmal später, wenn du es
nicht spielst (weil es ja immer noch da ist, irgendwann kann ichs ja machen). Das ist eigentlich ganz ähnlich wie bei Software-Subscriptions — die Branche hat gelernt, dass Menschen eher was abonnieren, was sie
könnten nutzen, als es wenn nötig zu kaufen. Die Hürde ist psychologisch einfach anders.
Bei mir ist es ehrlich gesagt ähnlich: ich hab diese Spiele, die ich total spielen
will, aber wenn ich dann tatsächlich Zeit habe, greif ich nach dem, das ich schon kenne und wo ich sofort gut bin. Neues Spiel = Onboarding = Kopfarbeit, und nach nem langen Arbeitstag willste einfach nur zocken, nicht noch was lernen. Ich hab da mal nen Postmortem über meine Steam-Library geschrieben (OK das ist jetzt mein Berufsschaden, ignorier mich), aber das Ding war: ich hab schnell gemerkt, dass ich die Spiele nicht kaufe, weil ich sie spielen will, sondern weil ich die
Idee von mir selbst kaufe, der "jemand, der Zeit für coole Spiele hat". Das ist mehr über mich als über die Spiele.
Spielst du denn manchmal trotzdem eins der