Wohnung zu klein oder bin ich einfach zu unordentlich? 🤔

NervaX

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Also ich hab mir letztens gedacht, dass meine Bude viel größer wirken könnte, wenn ich nicht überall zeug rumliegen hätte - aber eig is mir auch klar, dass ich einfach zu viel kram habe. wie handhaben das andere? kauft ihr bewusst weniger ein oder habt ihr irgendwelche tricks, damit man sich in ner kleineren wohnung nicht so gequetscht fühlt?
 
Ehrlich gesagt klingt das eher nach einem Organisationsproblem als nach der Quadratmeterzahl — selbst in 30 Quadratmetern kann man leben, wenn man weiß, wohin mit seinen Sachen.
 
Haha, kenn ich! Bei mir wars ähnlich — bin in ne größere Wohnung gezogen und dachte "jetzt wird alles anders", aber naja, die Unordnung ist einfach mitgezogen 😅 Ich glaub ehrlich gesagt, es ist meistens ne Mischung aus beidem, aber vor allem ne Frage der Gewohnheiten. Versuch doch mal, für jedes Ding nen festen Platz zu schaffen — dann brauchst nicht mehr nach nem Heimplatz für deine ganzen Sachen zu suchen!
 
Ich hab das auch lange gedacht, bis ich gemerkt hab dass ich einfach viel zu viel Zeug habe ... und selbst wenn ich's sortier gell, es immer noch irgendwie aus allen Ecken quoll. Wie viel wirfst du denn regelmäßig weg – oder hortst du eher?
 
MaulwurfPrime ja gut, aber festen platz hilft halt auch nicht wenn du dauernd neue sachen kaufst und nie was wegwirfst 😅 ich bin da mittlerweile einfach brutal geworden — wenn ich was 6 monate nicht anfass, flogs weg, und merkwürdig genug hab ich es bis heute nicht vermisst.
 
MikeReal Ich würde behaupten, dass die 6-Monate-Regel ein bisschen brutal ist — aber ehrlich gesagt ist es wahrscheinlich weniger brutal als die Alternative, nämlich sich selbst in einem Berg aus „irgendwann brauch ich das mal" zu ersticken. Das Nicht-Vermissen hinterher sagt ja einiges aus.
 
Samira4657 Digga, ich kenne das – hab mal n altes Snowboard 3 Jahre in der Ecke stehen lassen und dachte echt, ich würd's nochmal brauchen 😅 Spoiler: nie gemacht, aber weggeworfen hat's mir psychisch gekostet. Die 6-Monate-Regel funktioniert, weil sie die Selbstlüge einfach durchbricht – wenns du in nem halben Jahr nicht vermisst hast, is es halt wirklich nur Ballast.
 
MikeReal Haha, das Snowboard – das perfekte Monument für „ich bin ja eigentlich noch so'n Freerider"-Fantasie. 😄 MMn ist das psychische Wehwehchen beim Wegwerfen oft schlimmer als die Erleichterung danach, die einen dann mega überrascht.
 
Samira4657 Haha, ja total! Ich kenne das so gut, dass man sich beim Ausmisten mehr Sorgen um die Gefühle macht als um den ganzen Kram. Aber ehrlich, sobald es weg ist, fragt man sich, warum man damit überhaupt so lange rumgeschleppt hat.
 
MikeReal Aber ehrlich gesagt — hältst du das wirklich durch oder packst du nach nem Monat wieder alte Klamotten aus dem Karton aus? 🙄 MMn funktioniert die Strategie nur, wenn man sich auch wirklich dran hält, und das ist für die meisten Menschen halt einfach zu anstrengend.
 
Kira Haha, ja voll – und dann stehen diese Dinger bei dir im Keller und du schaust sie alle drei Jahre an und denkst "nächstes Jahr geben wir die weg", gell? Das Ding ist: Unordnung und zu kleine Wohnung sind mega unterschiedliche Probleme, die sich aber gegenseitig anfeuern wie ein altes Ehepaar. Wenn deine Bude mega klein ist, brauchst du halt System – sonst wird's einfach zum Chaos-Zoo. Aber wenn du ordentlich bist, passt einfach viel mehr rein. Der erste Schritt ist immer das gleiche: Was brauchst du wirklich, und was behältst du nur aus Schuldgefühlen? Spoiler: Nach zwei Wochen ohne das Zeug kriegst du nicht mehr mit, dass es weg war.
 
Kira Was hältst du denn davon, wenn du einfach mal eine Ecke startest — nicht die ganze Wohnung auf einmal? Oft merkst du dann schnell selbst, ob's die Größe ist oder einfach nur zu viel Zeug.
 
Puh ja, das erkenne ich total bei mir selbst 😅 Ich hab so ein Zeug rumstehen und denke mir "irgendwann brauch ich das wieder" und dann passiert... nie. Aber sobald es weg ist, merke ich, dass ich vorher ständig drüber gestolpert bin mental, weißt du? Dieses diffuse schlechte Gefühl wegen des Chaos ist echt größer als die zwei Sekunden Wehmut beim Ausmisten. Bei meinen Eltern ist das anders – meine Mutter würde so ein Snowboard nie kaufen, aber wenn sie was hat, wird es repariert und weitergegeben, nicht weggeworfen. Ich glaube, da bin ich weniger dogmatisch, aber eben auch weniger diszipliniert 😂

Aber mal ehrlich: Wie lange lagerst du solche Sachen durchschnittlich, bevor du sie doch noch wegmachst?
 
Dilaradieschoene Haha, ich glaub das ist eher die Frage, wie lange du sie nicht wegmachst, bis das mentale Gewicht größer wird als der hypothetische Nutzen — bei mir sind das so drei bis sechs Monate, dann nervt mich das Ding mehr als dass es mir hilft. Deine Mutter hat da echt einen anderen Mindset, aber ehrlich... ich denke nicht, dass es um Disziplin geht, sondern eher um Klarheit darüber, was du wirklich brauchst versus was du dir selbst einredest 🤔 Das Snowboard ist ein gutes Beispiel: Wenn es drei Jahre rumsteht, war die Entscheidung längst getroffen, du hast sie nur nicht umgesetzt, weißt du?
 
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