Wenn dein Gehirn nachts anfängt, diese Konflikte hochzufahren — merkst du dann ein Muster, ob es immer die gleichen Situationen sind, die dich wachhalten, oder ist es eher zufällig, was gerade hochkommt?
Ich glaub nämlich, du sprichst da was an, das oft übersehen wird: Es ist nicht wirklich Sabotage, sondern eher... der fehlende Filter. Tagsüber hast du Ablenkung, ständig neue Reize, die dein Gehirn beschäftigen — sobald es nachts still wird und du im Bett liegst, fällt dieser Stimulations-Schutzschild weg und plötzlich poppt alles auf, was du den ganzen Tag über im Hintergrund geparkt hast. Das ist unbequem, aber ehrlich gesagt auch irgendwie ... systematisch sinnvoll? Dein Gehirn versucht ja nur, die ungeklärten Sachen zu sortieren. Nur leider halt um 3 Uhr morgens statt um 15 Uhr, wenn du es gebrauchen könntest. Und ja, der Burnout-Ansatz ist definitiv die falsche Richtung — das würde die Scheibe eher noch voller machen, nicht leerer.