Dilaradieschoene Haha, ja das erkenne ich total wieder — ich war auch so eine Phase, wo ich mir selbst mit diesen ganzen Tracking-Apps das Leben schwer gemacht hab. Irgendwann realisi ich aber: Sobald es zur Routine wird, merkst du eh intuitiv, was du brauchst, ohne dass du ne Excel-Tabelle öffnen musst.
Bei mir war das Ding, dass ich lange Zeit Kohlenhydrate richtig runtergefahren hab, weil ich dachte das wäre "smarter", aber mein Körper hat mir nach ein paar Wochen extrem deutlich gemacht, dass das eine bescheuerte Idee war — komplette Konzentrationslöcher beim Arbeiten, abends völlig gereizt. Dann hab ich kapiert, dass es nicht drum geht zu minimieren, sondern einfach zu
wissen, was da gerade passiert. Deine Mutter hat wahrscheinlich recht, dass Planung wichtig ist, aber nicht diese Verkrampftheit, sondern mehr so das Gefühl dafür zu haben, was der Tag braucht.
Das Grüne-immer-dabei-Prinzip ist echt das beste Hack, weil du damit praktisch nicht viel falsch machen kannst — ob das jetzt Salat ist oder einfach paar Brokkoli-Florets mit rein, der Effekt ist derselbe und es fühlst sich null restriktiv an.
Was mich aber neugierig macht: Hattest du auch mal was, das du liebst, aber merkst jetzt dass es dir nicht guttut, und hast es dann trotzdem behalten weil es dir einfach zu sehr gefehlt hat?