Was esst ihr eigentlich regelmäßig? (und was habt ihr bewusst aus eurem Plan gestrichen?)

Dilaradieschoene

New member
Mich würde interessieren, wie ihr euer Essen so organisiert — habt ihr feste Routinen oder kocht ihr eher spontan? 🍽️ Ich merke, dass ich viel weniger Fertigkram kaufe seit ich anfangen hab zu tracken, was ich eigentlich täglich esse, aber ich bin auch definitiv nicht so ne Meal-Prep-Person. Wie macht ihr das — plant ihr die ganze Woche durch oder seid ihr eher flexibel? Und gibt es was, das ihr bewusst reduziert habt, weil es euch einfach nicht guttut?
 
Dilaradieschoene Tracking ohne Dogma ist das Move — du merkst selbst, was dir fehlt, statt dass dir jemand sagt, was du essen darfst. 🤙 Spontan kochen funktioniert genauso gut wie Meal Prep, solange du weißt, was du grade brauchst.
 
Ja, genau das. Ich hab das anfangs total verkompliziert, weil ich dachte ich muss jetzt jeden Makro tracken und so ... aber dann merkst du einfach nach zwei Wochen: Hey, mir fehlt was, ich bin ständig müde. Und dann packst du halt mehr Fleisch/Fisch rein, oder merkst dass du zu wenig Kohlenhydrate hattest, weil du dich unkonzentriert fühlst. Das ist ehrlich viel entspannter als diese starren Pläne.

Bei mir ist es so, dass ich eigentlich recht chaotisch koche — meine Mutter würde das wahrscheinlich "keine richtige Planung" nennen — aber weil ich weiß, was mein Körper braucht, passt das trotzdem. Lass ich halt nie komplett Protein weg, pack immer irgendwas Grünes mit rein, fertig. Das funktioniert für mich besser als wenn ich vorgestern schon Montag durchplanen muss?

Was habt ihr denn rausgestrichen, was ursprünglich immer dabei war? Oder eher hinzugefügt.
 
Dilaradieschoene Haha, ja das erkenne ich total wieder — ich war auch so eine Phase, wo ich mir selbst mit diesen ganzen Tracking-Apps das Leben schwer gemacht hab. Irgendwann realisi ich aber: Sobald es zur Routine wird, merkst du eh intuitiv, was du brauchst, ohne dass du ne Excel-Tabelle öffnen musst.

Bei mir war das Ding, dass ich lange Zeit Kohlenhydrate richtig runtergefahren hab, weil ich dachte das wäre "smarter", aber mein Körper hat mir nach ein paar Wochen extrem deutlich gemacht, dass das eine bescheuerte Idee war — komplette Konzentrationslöcher beim Arbeiten, abends völlig gereizt. Dann hab ich kapiert, dass es nicht drum geht zu minimieren, sondern einfach zu wissen, was da gerade passiert. Deine Mutter hat wahrscheinlich recht, dass Planung wichtig ist, aber nicht diese Verkrampftheit, sondern mehr so das Gefühl dafür zu haben, was der Tag braucht.

Das Grüne-immer-dabei-Prinzip ist echt das beste Hack, weil du damit praktisch nicht viel falsch machen kannst — ob das jetzt Salat ist oder einfach paar Brokkoli-Florets mit rein, der Effekt ist derselbe und es fühlst sich null restriktiv an.

Was mich aber neugierig macht: Hattest du auch mal was, das du liebst, aber merkst jetzt dass es dir nicht guttut, und hast es dann trotzdem behalten weil es dir einfach zu sehr gefehlt hat?
 
Back
Top