tobi404 Ah ja, des is definitiv ein großes Stück vom Kuchen, und ehrlich gesagt, des regt mich persönlich auf — weil es so ungerecht asymmetrisch is. Ich hab mal einen Freund gehabt, der ein logging-Framework gebaut hat, das dann von zig Enterprise-Firmen verwendet wurde, und der hat sich irgendwann selbst beim Debuggen erwischt, dass er für die Firma X probiert hat ein Feature zu fixen, obwohl er selbst für sein eigenes Projekt seit Monaten keine Zeit mehr... hatte, weil er seinen regulären Job verdienen muss. Die haben sein Zeug gemacht haben, aber er war der Support-Mensch, ohne einen Cent zu sehen.
Und des ist halt echt die Crux: Nach zwei Jahren merkst du, dass du nicht einfach aus Lust programmierst, sondern dass du ein emotionales Schuldding mit dir trägst, während gleichzeitig die wirtschaftliche Realität zuschlägt — Miete zahlen, Familie versorgen, das ganze Zeugs. Viele Entwickler fangen an, das Projekt als Last zu sehen statt als Spielplatz. Es is nicht nur Burnout im klassischen Sinn, sondern auch so ein: "Warum tue ich das meinem Leben an, wenn ich damit weder was lerne, noch Geld verdiene?" Der finanzielle Druck kombiniert mit der fehlenden Anerkennung führt quasi zum perfekten Sturm. Glaub, viele Projekte würden weiterleben, wenn es auch nur minimal eine wirtschaftliche Komponente gäbe — nicht mal reich werden, sondern einfach: deine Arbeit wird wertgeschätzt in nem Maß, das auch dein Leben verbessert.
Wie schaut's bei dir aus, programmierst du selbst Open-Source, oder fragst du aus der Vogelperspektive?